Home

Zulassungsverfahren

Login

Studium

Chronik

Studienorte

Projektarchiv

Fantomoj

4. Workshop Bühne Regie

Germania

K.O.16

Das Heer

K.O.15

K.O.14

K.O.13

K.O.12

K.O.11

K.O.10

K.O.9

K.O.8

K.O.7

K.O.6

Händel 1-3

K.O.5

K.O.4

K.O.3

K.O.2

K.O.

Heimspiele

Trotzdem

Object of(f) stage

Two Pieces + 2

Veranstaltungen

Prague Quadrennial 2007

Materialien

Studenten

Dozenten

Kontakt

Impressum



K.O. 16 … sezier dich nicht

 

 

 

Wahnlieder für Seelsinnige von Brahms, Mahler, Berg

 

Musiktheaterinszenierung von Studierenden der Studiengänge Regie der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und Bühnenbild der Universität der Künste Berlin

 

Die Produktion "...sezier dich nicht" nimmt Kunstlieder von Johannes Brahms, Gustav Mahler und Alban Berg zum musikalischen Ausgangspunkt, macht sich auf die Suche nach den Fragmenten der erinnerten Vergangenheit und begegnet Tod und Teufel, Gott und Wahnsinn

 

Erinnerungswalzer

Regie: Franziska Guggenbichler Beck

Bühne/ Kostüme: Maria Gamsjäger

Auf der Suche nach dem Weg zurück stöbert G. in seinen Erinnerungen. Es gab Nudelsuppe, im Radio lief Brahms, die Sonne schien zum Fenster rein, der Papagei war am Zwitschern... Stop? Wie hieß der Vogel nochmal? Die Erinnerung zerrinnt, sobald G. sie fassen will und gleichzeitig taucht sie nebelhaft immer wieder auf, wo er auch hinsieht. Die Welt der Erinnerung gerät ins Wanken und G. stellt sich die Frage: was war da wirklich? Der Versuch einer Rekonstruktion beginnt.

 

Mahlers Weltendualismus oder der Engel ist eine Kugel

Regie: Julia Lwowski

Bühne/ Kostüme: Günter Lemke

Ein Mensch muss sich mit dem Tod seines Kindes auseinandersetzen. Er verliert sich im Schmerz. Die Dinge entrücken ihm, nichts bleibt an seinem Platz, nichts erscheint so wie vorher. Ist das Einzige, was bleibt, die Flucht in den Wahn? Oder kann Gott mich in meinem Schmerz retten? Dieser Dualismus von Wahnsinn oder Seligkeit dominiert Mahlers Leben und sein Werk. Er selbst flüchtete sich aus der Realität in ein elegisches Bild von Schönheit in der Musik, so auch in den Kindertotenliedern, die von mystischer Dunkelheit umgeben sind. Sie verbreiten Angst, niemand will sie wegen des schlechten Omens singen. Wir rücken der schwelgerischen Schönheit der Musik mit absurden Bildern, phantastischen Objekten und der schwarzer Pädagogik des Struwwelpeters zu Leibe.

 

Alban Berg: Schließe mir die Augen beide

Regie: Sina Schecker

Bühne/ Kostüme: Jennifer Hörr

Die dritte Arbeit fokussiert das Leben einer Frau und deren Perspektive auf Leben und Lebenszeit. Das Lied „Schließe mir die Augen beide“ von Alban Berg von 1907 und 1925 wird zum Dreh- und Angelpunkt ihres Lebens. Die Lieder werden durch zeitgenössische Kompositionen ergänzt, die sich in verschiedenen Generes mit dem Text von Theodor Strom auseinandersetzen. Die Neukompositionen werden in ihrer Unterschiedlichkeit und ihrem Gestus den verschiedenen Lebensaltern der Hauptfigur zugeordnet, die durch fünf Darstellerinnen verschiedenen Alters gespielt und gesungen werden. So entsteht ein Bild eines Lebens, das in seiner Gegenwart stets Vergangenheit und Zukunft mit sich trägt.

 

13.10., 14.10. und  15.10.2013 im HAU Hebbel am Ufer (HAU 1) 

Eine Produktion von HAU Hebbel am Ufer, HfM Berlin und UdK Berlin




Aufführungsfotos: Thilo Mössner