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Dozent*innen der Bühnenbildklasse WS 10/20

 

Janina Audick, Professorin, Studiengangsleiterin

Max Linz, Gastprofessor

 

Dozent*innen:

Anna Bergel, Künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin

Oliver Brendel, Künstlerische Lehrkraft

 

Gastdozentin:

Valentina Primavera

 

Lehrbeauftragte:

Dr. Andrej Mirčev,

Christina Mrosek,

Kathrin Krottenthaler,

Evy Schubert,

Daniela Zorrozua,

 


Janina Audick ist seit 1998 als selbständige Raumkonzeptionistin, Bühnen- und Kostümbildnerin, sowie als Performancekünstlerin und Autorin international tätig. 2000 begann eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Regisseur René Pollesch in Produktionen u. a. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, an der Berliner Volksbühne, am Burgtheater in Wien, an den Münchner Kammerspielen und am Thalia Theater Hamburg. Mit dem Regisseur und Autor René Pollesch entwickelte sie ein Prinzip für zeitgenössisch sich verpflichtende Diskursräume für popkulturelle Strömungen und Theorie. Das obere Rangfoyer im Schauspielhaus Hamburg wurde zur Raumbühne, die demokratisch ausgerichtet wurde, Zuschauer*innen und Spieler*innen saßen und agierten auf der gleichen Ebene. „Diese Raumbühne war in dieser Konsequenz, als Studio, als Salon und Experimentierfeld so gänzlich neu“.

Ebenso entwarf Janina Audick Bühnenbilder und Kostüme für Inszenierungen von Christoph Schlingensief von 2003-2010 ("Attabambi Pornoland", "Wagner Rallye", "Mea Culpa", "Sterben Lernen"), mit dem sie ihr Prinzip der Montagetechnik und der Möglichkeitsräume weiterentwickelte, sowie für Regisseur*innen und Autor*innen wie zum Beispiel Dieter Giesing, Meg Stuart, Karin Henkel, Schorsch Kamerun (Goldene Zitronen), Sibylle Berg, Studio Braun und Herbert Fritsch. Für Musiktheaterproduktionen arbeitet sie u. a. mit Peter Musbach, Christoph Schlingensief, Sebastian Baumgarten und Studio Braun zusammen. (Komische Oper Berlin, Bayrische Staatsoper München, Oper Unter den Linden, Oper Basel). Für Regisseurinnen wie z.B Emily Atef oder Irène von Alberti entwarf Janina Audick die Ausstattung für verschiedene Kinofilme. (2004-2018). Als Raumkonzeptionistin entwickelte sie die Außen- und Innengestaltung des Theaters Hebbel am Ufer in Berlin (2014), des Jungen Schauspielhauses Düsseldorf (2016), Kasino Burgtheater Wien (2019). 2016 MAK Wien (im Rahmen der Friedrich-Kiesler-Ausstellung) Gestaltung eines Ausstellungsraumes, Performance und Installation mit hergestellten Malereien im Team mit Verena Dengler. 2018 wurde ihr Buch "Talent" bei der Edition Patrick Frey herausgegeben.

Janina Audick ist ab dem Wintersemester 2019 Studiengangsleiterin des Studienganges Bühnenbild der UdK Berlin.

 


Max Linz ist Autor und Regisseur der Kinospielfilme "WEITERMACHEN SANSSOUCI" und "ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN", der Webserie "DAS OBERHAUSENER GEFÜHL" sowie des Kurzfilms "DIE FINANZEN DES GROSSHERZOGS RADIKANT FILM".

Theaterarbeit für das Theater Bremen und am HAU Hebbel-am-Ufer mit der eigenen Produktion "ULTRA HIGH DEFINITION KINOKI". Studium der Filmwissenschaft an der FU Berlin und der Sorbonne Nouvelle Paris 3 sowie Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB). Seitdem zahlreiche Publikationen zu ästhetischen und filmpolitischen Themen.

 


Anna Bergel war zunächst als Tänzerin an verschiedenen Theatern engagiert, bevor sie Theater-, Kulturwissenschaften und Journalistik an der Universität Leipzig studierte. Sie ist seit 2007 Künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Bühnenbild der UdK Berlin und arbeitet daneben als Produktionsleiterin und Dramaturgin für verschiedene Theater- und Tanzkompanien. Sie unterrichtet Kultursoziologie, Theatertheorie und Projektmanagement.

 


Oliver Brendel studierte von 1979 – 1984 Bühnenbild an der Hochschule der bildenden Künste Berlin. Seit 1984 ist er freiberuflicher Bühnenbildner und arbeitet seit 1995 als Dozent in den Studiengängen Bühnenbild und Bühnenkostüm an der UdK Berlin. Seine Lehrgebiete umfassen u.a. Grundlagen der visuellen Wahrnehmung, Material und Wirkung, Bühnenbildgeschichte und Projektbetreuung.

 


Valentina Primavera studierte Kunst und Bühnenbild in Rom an der Akademie der Künste u.a. bei der Kuratorin Cecilia Casorati und erwarb 2009 ihren Abschluss. 2010 zog sie nach Berlin und arbeitete seitdem als Assistentin in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, dem Berliner Ensemble, Theater an der Parkaue, im Neumarkt Theater und am Düsseldorfer Schauspielhaus. 2014 schloss sie das Masterstudium „Bühnenbild und szenischer Raum“ an der TU Berlin mit der Rauminszenierung "Heile West" in der Vierten Welt am Kottbusser Tor ab. Seitdem arbeitet sie als Bühnen- und Kostümbildnerin u.a. für Dirk Cieslak, Christoph Winkler, deufert&plischke z.B. am Hebbel am Ufer, in der Vierten Welt, den Sophiensaele oder Ballhaus Ost Berlin. "Una Primavera" ist ihre Debütarbeit als Regisseurin, der Dokumentarfilm feierte auf der DokLeipzig 2018 Premiere und wurde weltweit gezeigt und ausgezeichnet.

 


Kathrin Krottenthaler geb. 1975, gehörte ab dem Jahr 2002 bis 2010 als Kamerafrau & Cutterin fest zum Team des Filme- und Theatermachers Christoph Schlingensief u. a. an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, dem Burgtheater Wien, dem Teatro Amazonas in Manaus Brasilien, dem Schauspielhaus Zürich und der Filmgalerie 451 mit zahlreichen DVD Veröffentlichungen zu Christoph Schlingensiefs Werk. Teile ihrer Arbeiten für Christoph Schlingensief wurden im Rahmen des Christoph Schlingensief gewidmeten deutschen Pavillons bei der Kunstbiennale in Venedig gezeigt, der 2012 mit dem goldenen Löwen ausgezeichnet wurde. Ihre Filmarbeiten wurden auf vielzähligen internationalen Filmfestivals gezeigt wie z.B. der Berlinale, Göteborg IFF, Films des Femmes Paris, Internationale Hofer Filmtage, Festival des Deutschen Films Ludwigshafen, Oberhausener Kurzfilmtage u.v.a., sowie auf arte, 3sat und dem ZDF ausgestrahlt. Zwei Mal wurde sie beim Internationalen Frauen Film Festival in Dortmund/Köln für den Nationalen Preis der Bildgestalterinnen nominiert: für Helene Hegemanns Film "Torpedo" (Max Ophüls Preis Gewinner 2009) und für Carolina Hellsgårds Kurzfilm "Hjältar / Heldinnen" aus Schweden (Berlinale Generation Wettbewerb für den Chrystal Bear 2012). Zu ihren weiteren Arbeiten als Kamerafrau und Editorin gehören u.a. Frieder Schlaichs Kurz-Dokumentarfilm "Three Stones for Jean Genet" mit Patti Smith (Berlinale Kurzfilm Wettbewerb 2014) und die abendfüllenden Kinofilme "Wanja" von Carolina Hellsgård (Perspektive Deutsches Kino, Wettbewerb bestes Debut Berlinale 2015), "Orientierungslosigkeit ist kein Verbrechen" von Marita Neher & Tatjana Turanskyj gedreht an der griechisch-türkischen Grenze im Herbst 2014 (UA: Woche der Kritik 2016), "24 Stunden sind kein Tag von René Pollesch" (UA: Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz 2016) und "Chance 2000-Abschied von Deutschland" zusammen in der Regie mit Frieder Schlaich (Deutscher Kinostart im September 2017).

Neben Kinoprojekten war und ist sie hauptsächlich als Live-Kamerafrau und Videokünstlerin bei Theaterproduktionen mit Regisseuren wie Frank Castorf, Sibylle Berg, René Pollesch, Schorsch Kamerun, Helene Hegemann und den Künstlerkollektiven Gob Squad & andcompany&Co tätig. Außerdem wirkte sie im Bereich Kamera, Schnitt und VFX an einer Reihe von Musikvideos mit u.a. für die Goldenen Zitronen, Chicks on Speed, (beide nominiert für den Musikvideo Award National bei den Oberhausener Kurzfilmtagen 2010 und 2015) Terranova / Stereo MC's, Masha Qrella, Marius Müller-Westernhagen für MTV unplugged 2016 (Regie: Fatih Akin, DoP: Rainer Klausmann) und Nicolette Krebitz. Von 2002 bis Sommer 2017 war sie freie Mitarbeiterin der Video-Abteilung der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin. Sie ist Mitglied des Kameranetzwerks CINEMATOGRAPHINNEN Deutschland.

 


Dr. Andrej Mirčev studierte Theaterwissenschaft, Philosophie und Geschichte in Belgrad, Rijeka und Zagreb. Er promovierte im Fach Theaterwissenschaft (Internationales Graduiertenkolleg Interart, FU Berlin) mit einer Arbeit über intermediale Raumkonzepte. Von 2017-2018 war er Fellow am Internationalen Kolleg "Verflechtungen von Theaterkulturen", wo er über ikonoklastische Inszenierungen forschte. Parallel zur wissenschaftlichen Tätigkeit, ist Mirčev als bildender Künstler, Dramaturg und Kurator aktiv. Er untersucht Schnittstellen unterschiedlicher Medien (Fotografie, Performance, Tanz, Text und Video) sowie die Möglichkeiten eines kritisch-dialektischen Dialogs zwischen Theorie und Praxis. Seine Forschungsschwerpunkte sind Raum- und Bildtheorie, Intermedialität, Erinnerung und Archiv, kritische Performancetheorie.

Zuletzt erschienen: "On Dance, after Dance" (2016, Hrsg.), "Left Performance Histories" (2018, Mithrsg.).

Ab dem Wintersemester 2019 ist er Gastprofessor an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.

 


Christina Mrosek ist freie Bühnen- und Kostümbildnerin aus Berlin. Ihr Studium zur Bühnenbildnerin absolvierte Christina Mrosek in den Niederlanden sowie in Hamburg (HfbK). Seit 2007 ist sie im deutschsprachigen Raum für Stadttheater und Opern tätig, wie beispielsweise am Nationaltheater Mannheim, Theater Oberhausen, Deutschen Theater Berlin, Theater Aachen, Theater Basel, E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg, Maxim Gorki Theater Berlin. Zugleich strebt sie als szenografische Ausstellungsgestalterin auch den ästhetischen Umgang mit theaterfernen Räumen an. Seit dem WS 2018/2019 lehrt Christina Mrosek an der TU im Studiengang Bühnenbild_Szenischer Raum. 2013 war sie Stipendiatin des 49. Internationalen Forums des Berliner Theatertreffens. Christina Mrosek arbeitet u.a. mit den Regisseur*innen Isabel Osthues, Lily Sykes, Suna Gürler, Tobias Heyder. Seit mehr als zehn Jahren verbindet sie eine inhaltlich-künstlerische Zusammenarbeit mit der Regisseurin Cilli Drexel. Ihr gemeinsamer Schwerpunkt liegt dabei in der Umsetzung/Raumkonzeption für Neue Dramatik und Uraufführungen. Zahlreiche Arbeiten wurden ausgezeichnet und zu Festivals wie den Autorentheatertagen und den Mühlheimer Theatertagen eingeladen. Zuletzt wurde die gemeinsame Produktion "europa verteidigen" von Konstantin Küspert am E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg bei den Mülheimer Theatertagen "Stücke 2017" mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

 


Evy Schubert Regisseurin und Videokünstlerin. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Theater, Film und Text. Ehemalige Regieassistenz von Dimiter Gotscheff und Herbert Fritsch an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin. Ihr Video „Le monde tombé“ ging als Gewinnerfilm auf dem Facade Video Festival, Bulgarien, hervor. Für ihr filmisches Kammerspiel Dominus Dixit, unterstützt von der Volksbühne am Rosa- Luxemburg-Platz Berlin, erhielt Evy Schubert den „Preis für die Harmonie zwischen Inhalt und Form“ auf dem 15. International Kansk Filmfestival Russland, woraufhin sie 2017 mit einer filmischen Retrospektive eingeladen wurde. Weitere Filme wie „Keine Geister, die er rief“ wurden weltweit auf Filmfestivals gezeigt. Stipendien erhielt sie u.a. vom Goethe Institut Nowosibirsk, dem Kolleg Friedrich Nietzsche zur Förderung von Nachwuchsphilosophen sowie von der ACC Galerie Weimar. Uraufführungen ihrer Theatertexte „Westend“ und „Goldene Angelegenheiten“ am Ballhaus Ost, Berlin. Weitere Inszenierungen u.a. an der Parkaue - Junges Staatstheater Berlin, Landestheater Niederösterreich St. Pölten. Neben ihren Inszenierungen ist Evy Schubert als Dramaturgin für Herbert Fritsch am Burgtheater Wien und Schauspielhaus Zürich tätig. Als Dramaturgin zeichnet sich Evy Schubert dadurch aus, dass ihre Programmhefte ausschließlich künstlerisch gestaltet, illustriert und/ oder als Comics angelegt sind. Bisherige Lehraufträge an der Universität Erfurt.

 


Daniela Zorrozua ist eine Franco-Kolumbianische Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie studierte Architektur an der « l’Ecole Nationale Supérieure d’Architecture de Paris-Val de Seine », dann entschied sie sich für Szenografie und studierte an der „l’Ecole National Supérieur d’Art Visuels La Cambre“ in Brüssel, die sie mit einem Bachelor und Master mit Auszeichnung, „Grande Distinction“ abschloss. Ihr Auslandssemester absolvierte sie in der Bühnenbildklasse der UdK Berlin.

Seit 3 Jahren arbeitet sie als Bühnen- und Kostüm- Assistentin, hauptsächlich für Janina Audick : z.B. für René Pollesch im Staatstheater Stuttgart; Lore Stefanek, Deutsches Schauspielhaus Düsseldorf; Collectiv Ersatz im Théâtre 140 in Brüssel; für And&co Company und für Christine Gross im Hebbel am Ufer.

Zudem hat sie als Kostümassistentin für die Kinofilme „Drei Tage in Quiberon“ von Emily Atef und „Der lang Sommer der Theorie“ von Irene von Alberti gearbeitet.