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Dozent*innen der Bühnenbildklasse

 

Penelope Wehrli, Gastprofessorin

Ilia Papatheodorou, Gastdozentin

Anna Bergel, Künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin

Oliver Brendel, Kommissarische Studiengangsleitung, Künstlerische Grundunterrichte

 

Lehrbeauftragte:

Jörg Bittner, Lichtdesign

Henning Fülle, Wissenschaftliche Projektbegleitung

Hartmut Meyer, Betreuung M.A.-Arbeiten

Frank Mittmann, Entwurfsrealisation

Christina Mrosek, Künstlerische Grundunterrichte, Projektbetreuung

Daniela Zorrozua, Werkstattzeichnen, CAD

 

 

 


Penelope Wehrli

arbeitet auf den Schnittflächen von Raum und Performance, Theater,

Film und Medienkunst. Nach Performance- und Filmexperimenten in den achtziger Jahren

in New York, folgten Bühnenräume und Kostümentwürfe im Theater im deutschsprachigen Raum, sowie szenografische Lehrtätigkeit und seit den neunziger Jahren Serien freier Arbeiten, in denen sie hybride Formen und Formate entwickelt, die auf diesen Erfahrungen basieren. Ihre Inszenierungen und ortsspezifischen Installationen sind meist begehbare mediale Räume, zuweilen mit hochartifizieller Live-Performance.

Von 2004 bis 2009 hatte Penelope Wehrli die Professur für Szenographie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe gemeinsam mit Beatrix von Pilgrim inne.

www.aether1.org


Ilia Papatheodorou

Die Performance-Künstlerin Ilia Papatheodorou / She She Pop, wurde 1971 in Stuttgart geboren und lebt in Berlin. 1992 bis 1997 studierte sie am Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft. In den Jahren 1993 - 1995 gründete sie dort zusammen mit anderen das Performance-Kollektiv She She Pop und ist bis heute ständiges Mitglied der Gruppe. Seit 1997 hat die Gruppe hat ihren Sitz in Berlin. Mit ihren Arbeiten gewann sie mehrere Auszeichnungen u. a. den George Tabori Preis und den Theaterpreis Berlin. Ilia Papatheodorou arbeitete auch als Gastperformerin in Produktionen von Haug/Wetzel und Gob Squad.


Anna Bergel

Anna Bergel war zunächst als Tänzerin an verschiedenen Theatern engagiert, bevor sie Theater-, Kulturwissenschaften und Journalistik an der Universität Leipzig studierte. Sie ist seit 2007 Künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Bühnenbild der UdK Berlin und arbeitet daneben als Produktionsleiterin und Dramaturgin für verschiedene Theater- und Tanzkompanien. Sie unterrichtet Kultursoziologie, Theatertheorie und Projektmanagement.


Oliver Brendel

1979-84 Bühnenbildstudium an der HdK Berlin

seit 1984 freiberuflicher Bühnenbildner

seit 1995 Dozent in den Studiengängen Bühnenbild und Bühnenkostüm an der UdK Berlin
Lehrgebiete: Grundlagen der visuellen Wahrnehmung, Material und Wirkung, Bühnenbildgeschichte, Projektbetreuung, Werkstattleitung


Jörg Bittner

Jörg Bittner übernahm nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums Ingenieur für Theater- und Veranstaltungstechnik in Berlin von 2000 – 2008 die technische Leitung der Sophiensaele. Dort entwickelt er das Lichtdesign für zahlreiche Performances, Tanz-, Sprech- und Musiktheaterproduktionen. Viele Jahre betreute er die Produktionen der neuen Musik bei den Festivals Ultraschall und Märzmusik. Nach seinem Wechsel zum Radialsystem 2008 entwickelte er gemeinsam mit Folkert Uhde und Jochen Sandig neue Formen für den klassischen Konzertbetrieb, beispielhaft dafür sind die Produktionen „Human Requiem“ und „Liberté“ mit dem Rundfunkchor Berlin und „Johannes Passion“ sowie „H-Moll Messe“ mit dem Chor des Bayrischen Rundfunks. Darüber hinaus erstellte er auch Lichtkonzepte für die Fernsehproduktionen „Dasch Salon“ im Radialsystem. Jörg Bittner ist weltweit als Lichtdesigner unterwegs, so u.a. in Frankreich, Spanien, Portugal, Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Polen, Litauen, Estland, Finnland, Schweden, Groß Britannien, Österreich, Schweiz, Italien, Ungarn, Bulgarien, Türkei, Russland, China, USA, Australien, Brasilien, Japan, Südkorea.


Hennig Fülle

Dr. Henning Fülle, Dramaturg, Kulturforscher, Lehrbeauftragter HFG Karlsruhe, Uni Hildesheim, UdK. Dramaturgische Praxis bei Kampnagel Hamburg und freiberuflich für Theaterkünstlerinnen und -künstler als Produktionsdramaturg, zuletzt für Ingrid Lausund und, Mona el Gammal. Pädagogische Ausbildung als Studienreferendar, langjährige Berufspraxis in der politischen und kulturellen Erwachsenenbildung. Promoviert zum Dr. phil. am Institut für Kulturpolitik der Uni Hildesheim mit der Arbeit „Freies Theater. Die Modernisierung der deutschen Theaterlandschaft (1960-2010)“, Berlin 2015. Mitarbeit an Projekt und Publikation „Performing the Archive - Archiv des Freien Theaters“, Hildesheim 2018. Lebt seit 1978 in Berlin.


Hartmut Meyer

Hartmut Meyer (Jahrgang 1953) studierte Bühnenbild an der Kunsthochschule Berlin Weissensee von 1976 –1981. Ab 1981 Zusammenarbeit mit Frank Castorf am Theater Anklam, u.a. Die Schlacht, Otello, Trommeln in der Nacht, Nora.

1988 Ausreise aus der DDR, ab 1990 Zusammenarbeit mit Ruth Berghaus, u.a. Pelleas und Mellisande an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, Fliegender Holländer und Freischütz in Zürich). Seit 1992 weitere Arbeiten mit Frank Castorf an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz zuletzt Sache Danton, Schmutzige Hände, Caligula/ Das obszöne Werk.

Seit 1994 Zusammenarbeit mit Andreas Homoki, u.a. Don Giovanni in Kopenhagen, Das Schloß in Hannover, Elektra und Requiem in Basel, Zauberflöte in Köln, Troubadour in Bonn, mit Michael Klette Richard der Dritte in Kassel, Torquato Tasso, Hamlet, Wie es euch gefällt, Romeo und Julia und Macbeth in Aachen. Zusammenarbeit mit Reinhild Hoffmann in Luzern Don Giovanni, in Berlin Ariadne auf Naxos, mit Sebastian Baumgarten nach Tosca in Kassel, La Boheme und Salome in Luzern, Werther in Berlin und Die Trojaner in Mannheim.

Eigene Stücke und Inszenierungen: Das Geräusch Volksbühne Berlin, 1996, Peerlboot, Aachen, 1999, Die Schöpfung von Haydn in Meiningen.

Preise: 


1990 Bühnenbild des Jahres für Miss Sara Sampson von der Abendzeitung München.

1992 Friedrich-Luft-Preis für Rheinische Rebellen in Berlin.

1995 Goldmedaille der Prager Quadriennale für den Gruppenbeitrag der Bundesrepublik Deutschland mit Robert Ebeling, Frank Hänig, Peter Schubert

1992-98 mehrfache Nennungen als Bühnenbildner des Jahres in Theater Heute für Clockwerk Orange, Frau vom Meer und Schmutzige Hände


Frank Mittmann

Tischlermeister

Seit 1987 Leiter der Werkstätten an der Volksbühne in Berlin
Lehrgebiet: Entwurfsrealisierung in der Theaterpraxis


Christina Mrosek

Christina Mrosek ist freie Bühnen- und Kostümbildnerin aus Berlin. Ihr Studium zur Bühnenbildnerin absolvierte Christina Mrosek in den Niederlanden sowie in Hamburg (HfbK). Seit 2007 ist sie im deutschsprachigen Raum für Stadttheater und Opern tätig, wie beispielsweise am Nationaltheater Mannheim, Theater Oberhausen, Deutschen Theater Berlin, Theater Aachen, Theater Basel, E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg, Maxim Gorki Theater Berlin. Zugleich strebt sie als szenografische Ausstellungsgestalterin auch den ästhetischen Umgang mit theaterfernen Räumen an. Seit dem WS 2018/2019 lehrt Christina Mrosek an der TU im Studiengang Bühnenbild_Szenischer Raum. 2013 war sie Stipendiatin des 49. Internationalen Forums des Berliner Theatertreffens. Christina Mrosek arbeitet u.a. mit den Regisseur*innen Isabel Osthues, Lily Sykes, Suna Gürler, Tobias Heyder. Seit mehr als zehn Jahren verbindet sie eine inhaltlich-künstlerische Zusammenarbeit mit der Regisseurin Cilli Drexel. Ihr gemeinsamer Schwerpunkt liegt dabei in der Umsetzung/Raumkonzeption für Neue Dramatik und Uraufführungen. Zahlreiche Arbeiten wurden ausgezeichnet und zu Festivals wie den Autorentheatertagen und den Mühlheimer Theatertagen eingeladen. Zuletzt wurde die gemeinsame Produktion "europa verteidigen" von Konstantin Küspert am E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg bei den Mülheimer Theatertagen "Stücke 2017" mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.


Daniela Zorrozua

Daniela Zorrozua ist eine Franco-Kolumbianische Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie studierte Architektur an der « l’Ecole Nationale Supérieure d’Architecture de Paris-Val de Seine », dann entschied sie sich für Szenografie und studierte an der „l’Ecole National Supérieur d’Art Visuels La Cambre“ in Brüssel, die sie mit einem Bachelor und Master mit Auszeichnung, „Grande Distinction“ abschloss. Ihr Auslandssemester absolvierte sie in der Bühnenbildklasse der UdK Berlin.

Seit 3 Jahren arbeitet sie als Bühnen- und Kostüm- Assistentin, hauptsächlich für Janina Audick : z.B. für René Pollesch im Staatstheater Stuttgart; Lore Stefanek, Deutsches Schauspielhaus Düsseldorf; Collectiv Ersatz im Théâtre 140 in Brüssel; für And&co Company und für Christine Gross im Hebbel am Ufer.

Zudem hat sie als Kostümassistentin für die Kinofilme „Drei Tage in Quiberon“ von Emily Atef und „Der lang Sommer der Theorie“ von Irene von Alberti gearbeitet.